FÄHRTEN - ARBEIT

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NASENARBEIT

SUCHEN AUF WIESE UND ACKER!

 

 

Ab der 8. Lebenswoche sind die Geruchsnerven beim Hund weitestgehend entwickelt. Der Hund ist in der Lage, Gerüche wesentlich intensiver und differenzierter wahrzunehmen als der Mensch. Die Fährte ist genau die Disziplin, die dem Nasentier Hund am leichtesten fallen kann, wenn man es versteht, den Hund richtig anzuleiten.

 

Diese Eigenschaft kann man sich zu Nutze machen. Hunde werden heute beispielsweise als Minensuchhunde, als Sprengstoffspürhunde, als Leichen- und Blutspurenspürhunde, als Rettungshunde, als Suchtmittelspürhunde, etc. eingesetzt.

 

Die Ausbildung zum Fährtenhund ist für jeden Hundeführer möglich. Hier verfolgt der Hund eine menschliche Fährte über einen Acker, eine Wiese oder ähnliches Gelände, die ein Fährtenleger eine halbe bis 3 Stunden vorher (je nach Prüfungsstufe) gelegt hat.

 

Unterwegs "verliert" der Fährtenleger einige Gegenstände, die der Hund seinem Hundeführer anzeigen (verweisen) muss. Die Ausbildung erfolgt mit steigendem Schwierigkeitsgrad (FH-1, FH-2, FH-3).